Geschichte - Mattar

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Geschichte

Über uns ...

Lambert Mattar, geboren am 25. Januar 1905 in Eupen, jüngstes von 14 Kindern einer traditionsreichen Schmiedefamilie eröffnete am 1. Oktober 1934 eine Bäckerei auf dem Werthplatz 28, in Eupen. Er durchbrach somit als erster einen über 300 Jahre alten Familienbrauch. Die alte Hufschmiede, welche sich auf der Judenstraße befand, war in Händen seines Bruders Mathias. Es sollte leider die Letzte in Eupen sein.

Jahre später wurde die Bäckerei nach Bergkapelle verlegt (ehemalig Bäckerei Michel), bevor man sich definitiv in der Heggenstrasse niederließ.

Nach Einbruch des 2. Weltkrieges wurde auch Lambert Mattar einberufen. Zunächst, seines Berufes wegen zur Küche, kurze Zeit später direkt an die russische Front. Bei einem Sturmangriff der Russen wurde er durch Granatsplitter so schwer verletzt, dass er ins Lazarett abtransportiert werden musste. Anschließend geriet er zwei Jahre lang in russische Gefangenschaft, kehrte jedoch nach Kriegsende wieder Zuhause ein, wo er seine Bäckerei-Konditorei zusammen mit seiner Gattin Karoline Kreitz bis zu seinem Tod im Jahre 1980 weiterführte.



Sohn Wilhelm, geboren am 21. November 1931 in Eupen, arbeitete im elterlichen Betrieb zusammen mit Vater Lambert und Bruder Franz, bis er sich zusammen mit seiner Frau Margarethe Schroeder am 1. September 1956 in der Gospertstrasse 71 (ehemalig Bäckerei Assent) Selbstständig machte und somit die zweite Generation einläutete. Nach 3 Jahren zog man drei Häuser höher zur Gospertstrasse 77 (ehemalig Bäckerei Grosch) und verweilte dort bis zum Jahre 1971. Wilhelm und Margarethe kauften in der Gospertstrasse 93 (wieder ein Stück höher) ein Geschäftshaus (ehemalig Frisör Dericum) und machten sich hier definitiv sesshaft.

Völlig unerwartet verstarb Wilhelm Mattar 2 Jahre später im Alter von gerade mal 42 Jahren. Er hinterließ vier Söhne. Sein ältester Sohn Freddy, gerade 16 Jahre alt beendete darauf hin die Schule und führte mit seiner Mutter das Geschäft weiter. Dies jedoch sollte nicht von langer Dauer sein, da er drei Jahre später einen schweren Motorradunfall erlitt, der sein gesamtes Leben veränderte. Nun trat der zweitälteste Sohn, Jean-Pierre, mittlerweile 18 Jahre, ins Bäcker- und Konditorleben ein. Er absolvierte seine Lehre und belegte während 2 Jahren die Meisterkurse.



 
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